Jetzt lernen Sie meine Oma kennen – und meine Meinung.


Eine Geschichte zum Nachdenken 🙂

kurzhaarschnitt

Meine Oma ist mir als hutzelige, kleine, etwas verplante Person in Erinnerung. Mit grauem Haar, in dem immer ein Rest Dauerwelle versuchte, Locken vorzutäuschen. Im höheren Alter hat Oma die Dauerwelle nur noch selten beim Friseur machen lassen. „Ach Jung, dat ischa immer auch so düer.“

Sie sprach einen ganz eigenen Dialekt, der sich aus dem für Schleswig-Holsteiner typischen nordischen Slang, plattdeutsch und gesprochenen Rechtschreibfehlern zusammensetzte.
„Düer“, also teuer, ist ein Wort, was man oft von ihr hörte. Dies ist düer, das ist düer, fast alles war düer. Aber manches war ihr nie zu teuer. Dazu gehörte auch ihr einziger Enkel, also ich.

Was mich anging, war sie immer sehr großzügig. Besonders zu Weihnachten und Geburtstagen.
Ich hatte, wie so viele, irgendwann im jugendlichen Alter begonnen, mir von ihr Geld statt gekaufter Geschenke zu wünschen. Dies wurde dringend notwendig, als ich feststellte, dass sie beim besten Willen nicht lernen wollte…

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Normen Mrozinski | Das bin ich

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Normen Mrozinski | Das bin ich.

 

Hundeerziehung …was ist das?

 

DT: Wie stellen Sie sich die perfekte Welt für Hunde vor?

Eine perfekte Welt wäre eine, in der Menschen in Frieden zusammenleben, in der Hunde einen Platz an ihrer Seite haben und als das akzeptiert werden, was sie sind. Tolle Tiere.

Faschingskrapfen, Bauernkrapfen

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Traditionell werden im Fasching die aus Germ (Hefe)-Teig hergestellten Krapfen gebacken und verzehrt.

Ich verwende zur Herstellung je zur Hälfte Weizen- und Dinkelmehl fein gemahlen. Das gewogene Mehl in eine ausreichend große Schüssel zum Kneten und anschließendem „Gehen“ geben. Die Milch lauwarm erwärmen, einen Teil davon in einem Häferl (Becher) die Germ auflösen, etwas Zucker zufügen und mit einem Löffel von dem Mehl verrühren. Diesen Germbrei (Dampfl) zum „Gehen“  beiseite stellen. In der restlichen Milch den Zucker, die Butter, Salz, Vanillezucker und die Eier auflösen. Ist die Germ soweit „Gegangen“ (es zeigen sich Blasen und das Ganze  nimmt an Masse zu), diese zu dem Mehl hinzufügen, ebenso die in der lauwarmen Milch aufgelösten übrigen Zutaten. Auch ein Schuss ( 1/16 l) Rum darf nicht fehlen. Nun wird die Masse mit dem Knethaken kräftig durchgeknetet bis ein feiner, glatter Teig entsteht, der ein seidiges Aussehen haben soll und Blasen wirft. Nun ist der Teig soweit fertig und wir können ihn zum Rasten beiseite stellen. Der Teig soll in dieser Zeit (ca. 1/2 Stunde) seinen Umfang verdoppeln.

Diesen Teig auf eine mit Mehl bestäubte Fläche bringen und mit dem Nudelholz nicht zu dünn ausrollen, dabei darauf achten, dass die Oberfläche des Teiges bemehlt ist, ansonsten bleibt er am Nudelholz kleben.

Aus diesem Teigfleck werden nun mit einem geeigneten runden Ausstecher (Durchm. ca. 6 cm) die Krapfen ausgestochen. Diese Krapfen auf bemehlter Unterlage zum Aufgehen legen. Sind die Krapfen um das doppelte angewachsen, können sie entweder sofort in heißen Fett, oder man drückt in die Mitte eine Grube und zieht leicht einen runden Ring mit einer Vertiefung und bäckt diesen ebenfalls in heißen Fett aus. Die so entstehenden „Bauernkrapfen“ werden nach dem Ausbacken in der Mitte mit Marmelade (Konfitüre, Fruchtbrei 😀 ) gefüllt.  In diesem Fall verwende ich Marillenmarmelade. Die Backzeit pro Krapfen beträgt zwischen 3 und 5 Minuten …es geht also ziemlich schnell!!

TIP: Damit die Krapfen gut gelingen, muss das Fett die richtige Temperatur (160-170 Grad C) haben, also eventuell vorher einen Probekrapfen backen. Damit die Krapfen nicht zu fett sind, nach dem Ausbacken auf einem Gitter oder Papier abtropfen lassen.

Zutaten:

500 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g Butter, 40 g Germ (Hefe), 5 g Salz, 1/4 l Milch,        1 ganzes Ei, 1 Dotter, 1/16 Rum, Vanillezucker

 

Bauernkrapfen

Bauernkrapfen

Wünsche gutes Gelingen und guten Appetit! ❤